Pro-LeBEG

 

Produktives Lernen zur beruflichen Eingliederung besonders belasteter geflüchteter Zuwanderer_innen (Pro-LeBEG) von KAST e.V.

Idee: geflüchtete Menschen mit besonderen Problemlagen (Gewalt, Straffälligkeit, Sucht, Trauma…)  integrieren sich in den Arbeitsmarkt und/oder entwickeln weitere berufliche Perspektiven für ihr Leben in Deutschland.

 

Zielgruppe:

Volljährige, nicht schulpflichtige junge Geflüchtete aus NMS, sowie den an Neumünster angrenzenden Gemeinden der Kreise SE, PLÖ, RD-Eck oder Kiel die auf Grund ihrer individuellen Problematiken (z.B. durch Traumatisierung, Straffälligkeit, Suchtproblematik, abgebrochene Schule etc.) bislang keinen Einstieg in den Arbeitsmarkt gefunden haben und/oder die bislang nicht an den regulären beruflichen Maßnahmen der Jobcenter/Arbeitsagenturen teilnehmen, weil sie sich diesen entzogen haben.

 

Methode:  In insgesamt 4 Phasen verknüpft diese Maßnahme ein individuelles Profiling und Coaching der Teilnehmenden mit einem von Beginn an arbeitsweltbezogenen Deutschkursus und Praktika/ Arbeitstätigkeiten. Die Teilnehmenden werden an ihren Praktikumsstellen auch durch das Team begleitet. Es findet eine direkte Verbindung zwischen den Tätigkeiten auf der Arbeitsstelle und dem Deutschkursus statt. Die individuellen Belastungsfaktoren der Teilnehmenden werden thematisiert und es werden Veränderungsmöglichkeiten erarbeitet.

Flankierend durchlaufen die Teilnehmenden ein Soziales Training, ein Stressregulationstraining und ein kultursensibles Kompetenztraining.

Anzahl der Teilnehmenden:

Pro Durchlauf: 10 Personen

Beginn der Maßnahme:

  1. Durchlauf: 01.06.2020
  2. Durchlauf: 15.09.2020

 

Pro-LeBEG wird durch das Ministerium für Wirschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus gefördert.