Demokratiepädagogik

„Misch mit!“ – Erfahrungen und Konzepte des demokratiepädagogischen Unterrichts von Kick-Off

Auf dieser Seite finden Sie Arbeitsmaterialien zu Ihrer „Misch mit“-Broschüre. Sie sind eine Ergänzung des von Kick-Off konzipierten demokratiepädagogischen Unterrichts. Die Broschüre ist ein Ergebnis der Erfahrungen, die wir im Rahmen des demokratiepädagogischen Unterrichts „Misch mit!“ im Jugendstrafvollzug unseres Projekts „Kick-Off – Prävention und Deradikalisierung in Strafvollzug und Bewährungshilfe“ sammeln konnten.

Kick-Off ist ein Projekt aus dem Bereich der Extremismusprävention und wird von der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. und KAST e.V. gemeinsam durchgeführt. Das Projekt wird von Demokratie leben! und dem Minsterium für Justiz, Europa und Verbraucherschutz des Landes Schleswig-Holstein unterstützt und finanziert.

Die Veröffentlichung und die zugehörigen Materialien stellen keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA bzw. des Ministeriums für Justiz, Europa und Verbraucherschutz des Landes Schleswig-Holstein dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autor*innen die Verantwortung.

 

Downloads Arbeitsmaterialien Demokratiepädagogik

Sitzungskizze I: Herrschaftsformen
Sitzungsskizze II: Strafen in einer Demokratie
Sitzungsskizze III: Gefängnisse weltweit
Sitzungsskizze IV: Islam und Islamfeindlichkeit
Sitzungsskizze V: Menschenrechte
Sitzungsskizze VI: Jugendkriminalität und Auswege
Sitzungsskizze VIII: "Weltherrschaft" - Macht , Diktatur und (Un-)Gerechtigkeit
Sitzungsskizze IX: Heimat und Identität
Sitzungsskizze X: Flucht und Asyl
Sitzungsskizze XI: Männlichkeit
Sitzungsskizze XII: Umgang mit Konflikten

Was wir machen

Das KAST ist ein Angebot zur Gewaltvermeidung, zum Gewaltabbau und zur Stärkung sozialer Kompetenzen.

Das KAST bietet jungen, straffällig gewordenen Menschen eine Chance sich in Zukunft gewaltfrei zu verhalten und weitere Opfer zu vermeiden. Zentrale Themen sind u.a. die Gefühle der Opfer, das Ausmaß der Opferwerdung und das entwickeln von Empathie für die Opfer.

Beim KAST muss jede/r Teilnehmer die Verantwortung für sein(e) Opfer und das eigene Handeln übernehmen. Gewaltanwendung beinhaltet das Ergebnis eines sehr begrenzten Verhaltensrepertoires und auch das Ergebnis eines intensiven Lernprozesses. Gelerntes Verhalten kann aber ebenso wieder verlernt werden.

Das KAST arbeitet in erster Linie für die Opfer der Trainingsteilnehmer. Das Opfer steht im Mittelpunkt und hat die höchste Priorität, denn hinter jeder Gewalttat stehen unzählige sekundäre Opfer. Wir arbeiten mit dem Täter, aber immer und grundsätzlich im Auftrag der Opfer, denn die Opferarbeit ist der Schlüssel zur Täterarbeit.

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04321/3340670

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